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II. Ambulante Heilbehandlung

1. Chat

 

Hierbei handelt es sich um eine unmittelbar visuell kommunikative Therapieform, für zwei oder mehr WGG (ambulante Gruppentherapie).

  Diese Art der Behandlung ist noch relativ jung, jedoch bereits ungewöhnlich effektiv . Sie bedient sich des zwischenzeitlich weit verbreiteten, über das Internet in Schriftform praktizierten Dialogs.

 
 

Örtlich getrennte WGG versuchen spontan miteinander in Kontakt zu treten. Hierbei ist die - häufig unterschwellige - Absicht, eine Linderung im Leidensprozess durch unverbindlichen Gedankenaustausch mit Gleichgesinnten zu erreichen. In der Vergangenheit war dies noch auf fest vereinbarte Tage und Uhrzeiten beschränkt. In jüngster Zeit ist jedoch festzustellen, dass das Interesse an dieser Therapieform massiv zunimmt. Tendenziell ansteigend wird inzwischen täglich zu unterschiedlichsten Zeiten auf diesem Wege Linderung gesucht.

Die Behandlungserfolge fundamentieren sich dabei hauptsächlich auf dem Gefühl des

"Du bist mit deinem Problem nicht allein!".

 
       
  2. eMail    
 

Diese Therapieform ist durch eine Kombination aus den schnellen Möglichkeiten zur Übertragung über das Internet und dem althergebrachtem Austausch schriftlicher Informationen gekennzeichnet. In der therapeutischen Anwendung werden Individualkontakte in der Ausprägung "ein WGG zu einem anderen WGG" und Multikontakte in den Formen "ein WGG an viele WGG" und "viele WGG an einen WGG" unterschieden. Welche der Möglichkeiten gewählt wird, ist regelmäßig von Aspekten der

  • Dringlichkeit

  • Bedeutung

  • Interessenrichtung
  • geprägt. Die Therapie mittels eMail kann unabhängig oder parallel zum Chat angewendet werden. Im zweiten Fall stellt sie eine ideale Ergänzung dar, die den Grad der Linderung deutlich erhöht.

           
      3. Ferngespräch    

    Eine Therapie in der Form des Ferngespräches findet zumeist in der Weise "ein WGG zu einem anderen WGG" statt. Sie kommt fast immer sehr spontan zum Einsatz und ist deswegen hervorragend geeignet, momentane Emotionen zu behandeln. Hierbei wendet sich der hilfesuchende WGG unter Verwendung der Sprachübermittlung über geeignetes Fernsprechgerät an einen SHGWGGler seines Vertauens.
    Im unmittelbaren akustischen Kontakt wird in lockerer Plauderei Linderung gesucht und gefunden.
    Das Ferngespräch ist eine gut geeignete Form zur begleitenden oder ergänzenden Therapie mittels Chat oder eMail.