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I. Stationäre Heilbehandlung

Die stationäre Heilbehandlung ist dadurch gekennzeichnet, dass sich immer mehrere WGG an einem gemeinsamen Aufenthaltsort zusammen finden.

Hierbei wird zwischen zwei verschiedenen Behandlungsformen unterschieden:

 
1) Kiku

Zu einem Kiku werden WGG aus allen Teilen der Bundesrepublik von einem Mitglied der SHGWGG eingeladen.

  Diejenigen WGG, die eine besondere Dringlichkeit für eine Behandlung verspüren, melden ihre Teilnahme. Zu einem vereinbarten Termin trifft man sich dann beim einladenden Mitglied.

Kirschkuchen  
 

In einer stationären Gruppentherapie werden gemeinsam (in der Regel nach Mehrheitsbeschluss) irgendwelche Aktivitäten zur Ablenkung durchgeführt.
Die Behandlung gipfelt in einer lang anhaltenden gemeinsamen Mahlzeit, die vorher zusammen zubereitet wurde.
Eine überaus wichtige Rolle spielt hierbei ein Kirschkuchen (er gab dieser Therapieform den Namen) bzw. ähnliche Gebäcke. Letztere müssen dabei mindestens eine Kirsche enthalten.
Die Behandlungserfolge eines Kikus sind vortrefflich und meist von längerer Dauer.

 
 

2) Einzeltreffs

Einzeltreffs zeichnen sich dadurch aus, dass WGG sich in kleinen Gruppierungen (zwei bis max. vier Personen) an einem - für alle angenehmen - Ort mit Ablenkungs- und Entspannungspotenzial zusammenfinden.

Diese Zusammenkünfte werden in aller Regel kurzfristig nach vorausgegangener ambulanter Therapie (siehe dort) in einer der Formen Chat, Mail oder Ferngespräch bei dringendem Bedarf eines WGG (siehe nachstehendes Original-Foto) vereinbart.

 
  WGG

Die anderen Personen, allesamt getreu dem Selbsthilfezweck der SHGWGG folgend, therapieren die bedürftige Person. Dies geschieht angemessen dadurch, dass über 'Gott und die Welt' geredet, gemeinsam etwas Leckeres gegessen und getrunken wird. Eine sichtbare Besserung tritt bei dem bedürftigen WGG meist noch am selben Tag ein.

 
  SHGWGG'lerinnen im aktiven Therapie-Einsatz: